Lehrgang

Hallo! Ich war dieses Wochenende auf einem Stangen- und Cavalettiarbeit Lehrgang.
Das war richtig spannend und wir haben viel erlebt. Hier ein paar Eindrücke, was wir so
 alles gemacht und gelernt haben.

Wir haben am Wochenende gelernt, wie man richtig mit Stangen und Cavaletti trainiert. 

Erstmal ankommen

An Tag eins des zweitägigen Lehrgangs hieß es erstmal "Ankommen" für Lotta und mich. Es war eine ganz neue Erfahrung auf einem fremden Platz mit vielen anderen Pferden zusammen zu trainieren. Also haben wir uns ganz in Ruhe umgeschaut und uns an die neue Situation und Umgebung gewöhnt.

Aufwärmen

Zum Aufwärmen sind wir zehn Minuten im Schritt auf dem Platz gerade und große gebogene Linien geritten. Denn meine und Lottas Muskeln und Gelenke müssen sich ja erstmal warm machen, bevor es an die "richtige Arbeit" geht. Wie wichtig die Aufwärmphase ist, kennt ihr bestimmt auch von anderen Sportarten. Dann konnte es im Trab losgehen.

Geradeaus reiten

Während des Lehrgangs sind wir dann immer durch einen ganzen Parcours aus Stangen geritten. Dabei haben wir Übergänge zwischen zwei Gangarten wie zum Beispiel vom Trab in den Schritt geübt und die Stange dabei als Begrenzung genutzt, damit unsere Linien auch wirklich präzise sind.

Takt und Schwung

Am meisten Spaß hat mir das Arbeiten mit Trabstangen gemacht. Da wurden die Stangen in einem Abstand von einem Meter gelegt und wir mussten immer schön mittig über die Stangen traben. Dabei habe ich gezeigt, wie aufmerksam ich bin und wie gut ich aufpasse, dass ich die Stangen nicht berühre. Das war richtig toll. 

Springen & Spaß

Diese Woche hatten Lotta und ich viel Spaß auf  dem Springfeld. Unser Stall hat nämlich eine Galoppbahn 
und im Innenraum der Bahn sind verschiedene Hindernisse aufgebaut. 

Bei uns ist gerade herrliches Wetter, um draußen zu Reiten. Das nutzen wir für

 ein bisschen Springtraining und Spaß. 

Aufwärmen

Auf dem Weg zu unserem Springfeld reitet man zehn Minuten im Schritt auf einem schönen Grasweg. So sind meine Muskeln, Sehnen und Gelenke bereits etwas aufgewärmt, wenn Lotta und ich auf dem Trainingsplatz ankommen. Nach ein paar Runden im Schritt gibt Lotta mir die Hilfe zum Antraben. 

Alles im Blick

Wenn Lotta und ich dann etwas später über die Wiese galoppieren, sind wir beide sehr aufmerksam. Lotta hat ihr Ziel genau im Blick, das spüre ich. Ihre Körperspannung und ihr Schenkeldruck geben mir das Tempo vor. Ihre Blickrichtung und ihr gesamter Körper weisen mir die Richtung. 

Ein bisschen Springen 

Dann darf ich endlich ein bisschen Springen. Die Hindernisse auf der Wiese sind nicht hoch. Ich kann wunderbar meine Energie rauslassen. Springen macht mir wirklich viel Spaß und sobald wir über ein Hindernis gesprungen sind, suche ich schon das nächste, das Lotta anreiten möchte.

Gut gemacht 

Nach ein paar guten Runden lobt Lotta mich. Sie klopft mir den Hals und sagt:  ,,Das hast du richtig toll gemacht, Josie." Und so gehen wir gemeinsam glücklich und zufrieden zurück zum Stall. 

Halsringreiten

Diese Woche dreht sich alles um das Reiten mit Halsring

Habt ihr das schon mal gemacht? Reiten mit Halsring?

So fängt man an

Wann man das erste Mal mit Halsring unterwegs ist, dann sollte man sich  einen ruhigen und eingezäunten Bereich suchen, wo man sich voll und ganz auf sich und den Reiter konzentrieren kann. Denn beim Halsringreiten muss man sehr auf die feinen Hilfen des Reiters achten können, ohne abgelenkt zu werden.

Die ersten Runden

Und dann einfach mal anfangen. Bei uns hieß es also mit Sattelpad, Halfter und Halsring erstmal in die Halle laufen. Dann kam das Halfter ab und los ging's. Die ersten paar Runden sind wir dann einfach im Schritt geritten und haben mehrere Richtungswechsel eingebaut. Ich habe sofort verstanden, was ich zu tun hatte.

Und nachdem wir einige Runden im Stritt und Trab gemeistert hatten, gab es die Galopphilfe und schon sind wir durch die Halle galoppiert. Das war ein tolles Gefühl! 

Also ich kann euch nur sagen, Halsringarbeit macht richtig Spaß und nun habe ich mal wieder eine neue Abwechslung kennengelernt. Ich hoffe, dass wir das öfter mal machen. 

Ich hoffe, meine Story des Monats hat dir gefallen! 

Bis bald ...